Strom sparen zahlt sich aus

Testfamilie

Energie-Check

Drei Familien, die von Wien Energie ihren Strom beziehen, haben vier Wochen lang ihren Stromverbrauch dokumentiert und versucht, Strom einzusparen. Die Challenge zeigt, dass im Alltag Strom durchaus eingespart werden kann. Vor allem der „Stand by“-Modus ist ein nicht zu unterschätzender Stromfresser. Aber auch der effiziente Gebrauch des Geschirrspülers sowie energiesparendes Wäschewaschen hilft die Stromrechnung niedrig zu halten.

Familie Jany

Familie Jany

Familie Novak

FAMILIE NOWAK LEBT ZU DRITT IN EINER WOHNUNG IN FAVORITEN.

Die Mutter erzählte, dass ihr Sohn nur am Wochenende länger fernsehen und Spielkonsolen spielen darf. Sonst würden beide, sowohl Papa als auch Sohn, stundenlang „davorsitzen“.

Der Energieberater war zwei Stunden bei der Familie und hat wertvolle Informationen gegeben: Spielkonsolen wie Wii, PlayStation sollten immer abgesteckt werden und nicht im Stand by-Modus verweilen. Die Handys sollten nicht am Strom angesteckt bleiben, wenn die Akkus schon 100% voll sind.

Beim Geschirrspüler sollte man beachten, dass das Gerät voll beladen wird. Wenn das Geschirr nicht extrem verschmutzt ist, ist es sinnvoll, das Sparprogramm zu wählen. Ein Vorspülen mit der Hand ist in den meisten Fällen nicht mehr notwendig. Die Essensreste im Mülleimer entsorgen und ab in den Geschirrspüler.

Bei der Waschmaschine gilt: Je wärmer die Wäsche gewaschen wird, desto höher ist der Energieverbrauch. Hier verwende ich ein Flüssigwaschmittel, weil ich dann besser dosieren kann. Im Normalfall reicht für eine normale Koch-/Buntwäsche eine Temperatur von 40° C.

Leider haben wir keine Möglichkeit, die Wäsche im Freien trocknen zu lassen, daher lasse ich die Wäsche mit höheren Umdrehungen schleudern und gebe sie dann noch in den Wäschetrockner. Somit ist sie dann nicht mehr so nass und kann mit einer Trocknertemperatur von 50 oder 60° C getrocknet werden.

Das Beratungsgespräch mit dem Energieberater war sehr hilfreich. An viele Dinge haben wir noch gar nicht gedacht.

Oftmals stellt man beim Einkaufen im Handel genaue Preisvergleiche, aber auch beim täglichen Stromverbrauch gibt es einige Einsparquellen in einer Familie.

FAMILIE SCHWARZ HAT ACHT KINDER, VIER DAVON WOHNEN NOCH ZU HAUSE IN HIETZING.

Wir haben in der 2. Woche versucht, Strom zu sparen, indem wir uns bemüht haben, alle nicht unbedingt nötigen Lichter auszuschalten. Es war eine geringe Einsparung zu bemerken.

Dann war 2 Stunden ein Energieberater bei uns, von dem wir zahlreiche Tipps bekommen haben:

Alle Geräte bei Nichtgebrauch vom Stromnetz nehmen, nicht auf Stand by lassen, den Geschirrspüler immer vollfüllen und mit einem Sparprogramm laufen lassen.

Bei der Waschmaschine eine niedrige Temperatur wählen, da die Waschmittel auch bei Niedrigtemperatur gut waschen. Ich benütze einen Wäschetrockner, aber mit einer Wärmepumpe, also energiesparend.

Sohn und Vater sollten ihre Computer immer ganz abschalten und eine Stromleiste mit Kippschalter benützen, weil sonst Strom verbraucht wird. Der Berater hat mit einem Messgerät den Verbrauch im Ruhezustand gemessen. Das war gar nicht so wenig!

In der Küche koche ich mit einem Induktionsherd, wo sehr wenig Energie verloren geht, trotzdem muss ich immer schauen, dass die Platte genauso groß wie der Topf ist und immer den Deckel schließen! Noch energiesparender ist es, das Nudelwasser mit einem Heißwasserkocher zum Kochen zu bringen!

Da wir in einem Dachgeschoß wohnen, brauchen wir im Sommer eine Klimaanlage! Diese sollte auf ca. 24° C eingestellt sein und besser dauernd kühlen, als immer aus- und eingeschaltet zu werden. Wir haben überall Halogenlampen, die lange halten. Wenn sie kaputt werden, tauschen wir sie in LED-Lampen um. Ich werde die nächsten Tage in der Früh und am Abend den Stromzähler ablesen und mir notieren, welche Geräte in Betrieb sind, und den Verbrauch vergleichen! Bin gespannt, was dabei herauskommt!

FAMILIE JANY WOHNT ZU DRITT IN EINER WOHNUNG IN LANGENZERSDORF.

Die Mutter äußerte gleich, dass ihre Tochter immer das Licht am WC brennen lässt und dies dann einen ganzen Tag brennt, wenn alle außer Haus sind. Da orte sie auf jeden Fall Einsparpotenzial.

Sie leben prinzipiell kostenbedacht, aber nicht „asketisch“. Der Energieberater hat aber trotzdem sehr wertvolle Informationen gegeben:

Spielkonsolen wie Wii, PlayStation sollten immer abgesteckt werden und nicht im Stand by-Modus verweilen. Den Wäschetrockner bewusst nutzen, wenn notwendig nur im Winter, da Familie Jany einen Garten hat und im Sommer die Wäsche draußen aufhängen kann. Da die Räume im Winter ziemlich trocken sind, hat es auch den Vorteil der Luftbefeuchtung, wenn man zwischendurch mal Wäsche im Raum aufhängt. Nach der Beratung hat Fam. Jany auf  energiesparende Lampen umgerüstet. Frau Jany wird in Zukunft auch mehr darauf schauen, dass die Fenster oder Türen nur wenige Minuten (Stoßlüftung) in der Heizperiode geöffnet sind. Der technische Fortschritt hat sich in den letzten Jahren sehr verbessert, daher ist es wichtig, bei Neuanschaffung von Geräten immer auf die Energieeffizienz und auch die Herstelleraufkleber zu achten.

Frau Jany war beruhigt, dass die Geräte alle erst in den letzten Jahren angeschafft wurden und somit kein auffälliger „Energiefresser“ dabei ist.

Der Hobbykoch der Familie, Robert, achtet immer darauf, die Kochstellen am Ceranfeld effizient einzusetzen (Richtige Topfgröße auf das Ceranfeld). Das Gerät an sich hat eh einen geringen Energieverbrauch. „Wir haben gleich am Anfang darauf geschaut, dass wir ein ordentliches Kochtopfset kaufen“, so Robert. Und das Ceranfeld lässt sich nach dem Kochen wunderbar reinigen.

Die Tochter Kathi hat sich fest vorgenommen, das Licht immer nach Verlassen der Räume abzudrehen.

Es hat sich wirklich ausgezahlt, sich mal von einem Energieberater beraten zu lassen, weil wir doch einiges „gelernt“ haben.

Informationen: www.wienenergie.at

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