Familienspaß garantiert - Therme Amadé im Pongau

Testfamilie

Unsere Vier-„M“-Testfamilie, Martina, Matic, Michael und Matthias, ist im nördlichen Flachgau in Salzburg zu Hause, hat also einen Anreiseweg von knapp 100 Kilometern nach Altenmarkt in die Erlebniswelt der Therme Amadé!

Keine Spur von Stau! Nach etwas mehr als einer Stunde Autofahrt waren wir also um kurz nach 13 Uhr am Parkplatz der Therme. Die Buben haben sich inzwischen die Zeit mit Hörspiel-Krimis verkürzt, sodass die Zeit wie im Flug verging. Wenn man den grünen Hinweistafeln folgt, kann man das Ziel praktisch nicht verfehlen. Hinzu kommt, dass Altenmarkt mit seinen knapp über 4000 Einwohnern nicht so unübersichtlich ist, dass man sich völlig verirren könnte. Am Parkplatz machte sich bei den beiden Buben schon die Vorfreude auf die Rutschen breit. Man kann die bunten Röhren der drei großen Rutschen schon aus einiger Entfernung sehen. Der Eingangsbereich ist hell, großzügig und wirkt freundlich. Außer uns waren keine weiteren Badegäste an der Kasse, sodass auch hier kein Stau entstand.

Obwohl es unser erster Besuch war, haben wir uns sofort zurechtgefunden. Spindfächer finden sich in ausreichender Zahl, zum Versperren der Fächer benötigt man keine Münzen, sondern verwendet einfach seine Eintrittskarte.

Wir suchten uns vier Liegen im Innenbereich, nahe dem Restaurant und direkt vor dem „Amethystbecken“. Das Wasser in diesem Becken hat einen Solegehalt von 1,5%, die Temperatur beträgt wohltuende 34 Grad. Das Becken ist durch eine Schleuse in ein Innen- und ein Außenbecken geteilt. An das Außenbecken grenzen die weitläufige Liegewiese und die Terrasse des Restaurants.

Wenn Familien die in der Thermengastronomie angebotenen Speisen wünschen, kann man diese an der Kasse bestellen und bezahlen und bekommt sie an den Tisch serviert. Hierzu stehen zusätzlich zu den Tischen auf der Terrasse weitere im Innenbereich zur Verfügung. Die Küche ist als offene Schauküche gestaltet, die Qualität ist Ordnung, die Auswahl reichhaltig und der Service sehr freundlich und bemüht, sodass auch Änderungen der Speisenzusammensetzung problemlos möglich sind. Das Angebot umfasste mehrere Burgervariationen, als Tagesgericht stand Schweinefilet auf Spargelragout mit Sauce hollandaise und Rosmarinkartoffeln um € 12,90 auf der Speisekarte. Für Kinder gab es die gängige Auswahl an Grillwürsterln, Chicken Nuggets und Spaghetti. Zum Abendessen wählten wir aus der fleischlosen Küche: Gemüseschnitzel und einen Veggieburger; die Buben haben Spaghetti und Chicken Nuggets bestellt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und wir sind alle zufrieden satt geworden.

WASSERSPASS OHNE ENDE

Nicht nur die Becken, sondern auch die Innenräume sind auf das Angenehmste temperiert. Im Obergeschoß gibt es eine großzügige Ruhezone und einen abgetrennten Ruheraum für Kleinkinder und ihre Eltern.

Selbst im Sportbecken ist das Wasser angenehme 28 Grad warm! Das Sportbecken verfügt über 4 Bahnen mit 25 Meter Länge, 2 Sprungtürme (1 und 4 Meter) sowie eine Kletterwand, von der man sich aus 5 Metern ins Wasser fallen lassen kann.

Sehr nett ist auch das Wellenbecken, in dem eine künstliche Brandung erzeugt wird und man meint, das Rauschen des Meeres zu hören. In diesem Bereich der Therme gibt es auch einen Whirlpool, in dem wir am liebsten Stunden verbracht hätten.

Das Highlight für uns Erwachsene war dann aber ganz klar das Amethystbecken. Wir haben uns praktisch die ganze Zeit dort aufgehalten, abwechselnd drinnen und draußen, und dabei sämtliche Einrichtungen wie Strömungskanal, Schwallbrause, Bodensprudler und Massagedüsen ausführlich genossen.

Wenig überraschend waren die Favoriten der Buben die Rutschen. Matthias, unser Kleiner, wurde zum großen Fan der Tunnelrutsche „Black Mamba“. Diese ist ab acht Jahren zum Alleinerutschen erlaubt. Unser älterer Sohn Michael hatte Riesenspaß in der „Python“. Das ist eine Trichterrutsche und ab 10 Jahren freigegeben. Für die ganz Kleinen gibt es in der Nähe des Amethystbeckens die „Kobri“-Rutsche, außerdem finden die ganz Furchtlosen über 12 Jahre, 40 kg und 1,40 m Körpergröße ihre persönliche Herausforderung in der Loopingrutsche „Anaconda“. In dieser erreicht man nach einem Abschnitt im freien Fall so viel Speed, dass man bergauf rutschen kann.

SAUNA – ORT DER ENTSPANNUNG

Der Saunabereich ist ebenfalls sehr ansprechend gestaltet. Zur Info: Bis 16 Jahre müssen Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden.

Neben Zirben-, Bergkristall- und Salzsauna mit Temperaturen um bzw. knapp unter 90 Grad gibt es eine Panoramasauna mit herrlichem Blick auf die Pongauer Berggipfel. Die Panoramasauna bietet nicht nur den schönsten Ausblick, sondern mit 95 Grad auch die höchsten Temperaturen. Unser Favorit im Saunabereich war allerdings das Dampfbad – und dort ganz besonders die Honiganwendung. Jedem Saunagast wurde ein Schälchen Bienenhonig zum Auftragen auf die Haut gereicht. Ein Plakat zeigt, zu welcher Zeit welche Anwendung angeboten wird. Wem die klassischen finnischen Saunen zu heiß sind – wie uns –, findet außer im Dampfbad und im Hamam eine kreislaufschonende Alternative mit rund 50 Grad.

Nach dem Saunabesuch kann man sich im Tauchbecken mit frischen 14 Grad abkühlen. Wer hier wärmeres Wasser bevorzugt, findet im Nacktbereich zwei weitere Becken mit 34 und 36 Grad zum Relaxen. Der absoluten Entspannung dient der Salz-Ruheraum im Obergeschoß. Auch von hier hat man einen schönen Bergblick.

FAMILIENFREUNDLICHE PREISE

Sehr gefallen hat uns, dass die Therme überall einen sauberen und hygienischen Eindruck macht. Sowohl Becken als auch die Wege dazwischen, WCs und Duschen und die Freiflächen wirken sehr gepflegt. Abfallbehälter sind ausreichend vorhanden. Im Moment unseres Besuches wurde der Kinderspielplatz neben der Liegewiese augenscheinlich gerade für die Sommersaison neu gestaltet.

Die regulären Eintrittspreise liegen mit € 32,50 für den Tageseintritt für Erwachsene im Durchschnitt. Positiv aufgefallen ist uns, dass eine Reihe von Vergünstigungen angeboten werden. Man kann ab dem 55. Lebensjahr vergünstigt in die Therme, außerdem gibt es Zeit- und Wertkarten sowie einen speziellen Familientarif. An seinem Geburtstag hat man sogar völlig freien Einlass. Der Tageseintritt relativiert sich noch dazu dadurch, dass die Therme von 9 bis 22 Uhr und am Freitag und Samstag sowie vor Feiertagen bis 23 Uhr geöffnet hat. In der Therme Amadé gibt es regelmäßige Events wie z.B. die Ladies Night oder Sauna-Themenfeste. An den Tagen der Saunafeste ist die Öffnungszeit auf 24 Uhr erweitert.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen, um einen gleichzeitig abenteuerreichen (Rutschen!) wie entspannten Familientag zu verbringen.

Informationen

Therme Amadé
Wasserpark mit Innen- & Außenpools, Looping-Rutschen & Spa, mit sieben Saunen
Obere Marktstraße 70
5541 Altenmarkt im Pongau
06452/20888
www.thermeamade.at

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