Familienfrühling in Bern

Testfamilie

Wir, die Familie Hosp aus Tirol, genossen fünf frühlingshafte Tage in Bern, in der schönen Schweiz.

Papa Ralf, Mama Michaela, Niklas (11) und Christina (8) checkten nach einer entspannten Autofahrt im Hotel Ambassador in Bern ein. Dieses liegt super zentral, nur 7 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. An der Rezeption erhielten wir die Zimmerschlüssel und gratis Bern Tickets für den öffentlichen Verkehr in der Stadt Bern für die gesamte Zeit des Aufenthalts. Im Ticket in begriffen waren auch das beliebte Marzilibähnli, die Gurtenbahn sowie der Lift auf die Münsterplattform. So konnten wir uns ganz einfach ohne Auto in der ganzen Stadt bewegen.

IM HERZEN VON BERN

Von unseren Zimmern – wir hatten zwei Doppelzimmer mit Verbindungstüre –hatten wir vor allem abends einen traumhaftschönen Ausblick auf die beleuchtete Berner Altstadt. Christina und Niklaswaren hellauf begeistert. Kulinarisch durften wir uns auch verwöhnen lassen. In den beiden hoteleigenen Restaurants, dem Taishi, einemjapanischen Teppan-Yaki-Restaurant mit Showküche, und dem Panorama Restaurant Le Pavillon, wurden wir hervorragend verköstigt. Obwohl wir die Vorzüge des Hotels, wie Pool und Spa, genossen, waren wir natürlich jeden Tag in der Stadt oder im Grünen unterwegs.

BÄRIGES BERN

Unser Ziel am ersten Tag war der Bären-Park am unteren Ende der Altstadt. Dieser liegt am schönen Ufer der Aare. Zum Glück waren die Bären schon von ihrem Winterschlaf erwacht, und so genossen wir bei einem Spaziergang ein Eis und schauten den Bären bei ihrem Treiben zu.

UNESCO-ALTSTADT FÜR KINDER

Anschließend hatten wir eine Kinderstadtführung gebucht. Stadtführerin Beatrice Gyger-Lang ging mit uns in die UNESCO-Altstadt von Bern. Sie zeigte uns verborgene Plätze und erzählte den Kindern und uns interessante Geschichten und Sagen aus der Vergangenheit. Niklas und Christina hatten großen Spaß dabei und hörten aufmerksam zu. Außerdem haben die Kinder „Zollgeld“, einen Taler aus Schweizer Schokolade, bekommen, um über die Nydeggbrücke in die Altstadt gehen zu „dürfen“. Auf der Burgtreppe lauschten wir einer Sagengeschichte und in der Gerechtigkeitsgasse durften wir aus Papier zwei kleine Schiffchen falten, um diese in dem Bächli in der Altstadt schwimmen zu lassen. Das Ende der Führung war um 17 Uhr beim Zytglogge (Zeitglockenturm), wo pünktlich das Glockenspiel den krönenden Abschluss geboten hat.

DIE EIGENE MARKE IM MUSEUM FÜR KOMMUNIKATION

Unseren nächsten Urlaubstag begannen wir mit einem ausgiebigen Frühstück vom Buffet. Dann machten wir uns zu Fuß über den Schönausteg auf den Weg zum Museum für Kommunikation, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint. Niklas und Christina waren ganz eifrig dabei, Rohrpost zu schicken, Filme nachzuspielen, Briefmarken selber zu erstellen, mit Feder und Tinte zu schreiben, Computerspiele auszuprobieren und vieles mehr.

FLECHTEN FÜR DIE RENTIERE

Unsere Führung im Tierpark Bern, Dählhölzli stand auf dem Programm und dieser war auch gar nicht weit entfernt vom Museum. Cornelia Mainini, die zoopädagogische Leiterin, begleitete uns persönlich durch das Zoogelände und erzählte viele spannende Details. Haben Sie gewusst, dass der Moschusochse das gefährlichste Tier des Zoos ist? Das Highlight an diesem Tag war, als Frau Mainini das Gehege der Rentiere speziell für uns aufsperrte. Es war ein unvergessliches Familienerlebnis, die Tiere hautnah zu erleben. Nachdem wir die Rentiere mit Flechten gefüttert hatten, stillten wir auch unseren Hunger im neu eröffneten Eulen-Bistro. Den eindrucksreichen Tag ließen wir noch am Kinderspielplatz, im Streichelzoo und am Sandspielplatz gleich neben der Aare ausklingen.

DER EMMENTALER:
EIN SCHWEIZER ORIGINAL

Auf ins Emmental! Das Emmental ist eine einzigartige Gegend mit sanft geformten Hügeln, weit verzweigten Kreten, lieblichen Tälern und steilen Gräben. Mitten drin liegt die Emmentaler Schaukäserei in Affoltern, bekannt für den original Emmentaler Käse. Wir wollen natürlich selber käsen und haben uns dafür gleich angemeldet. Während wir Eltern viel Neues und Interessantes zum Thema Milch, Käse und Kühe lernen, haben die Kinder den Frischkäse hergestellt. Sie durften selber mit der Käseharfe schneiden, umrühren und dann, als die richtige Temperatur erreicht war, diesen von Hand in die Formen umfüllen. Der Käse musste dann ruhen und wir nutzten die Zeit, um den Königsweg, eine Erlebnistour rund um den Emmentaler AOP (Appellation d’origine protegée = Geschützte Ursprungsbezeichnung), zu besuchen. Der Königsweg ist ein Rundgang, ideal für Kinder, um die Geschichte und die Herstellung des Emmentaler Käse zu verstehen. Nach einer halben Stunde endete der Rundgang mit einer kleinen Kostprobe.

Nach einem köstlichen Mittagessen und dem „käsigen“ Spaß auf dem Spielplatz der Käserei, machten wir als krönenden Abschluss noch einen Spaziergang zum Fotospot der Grand Tour of Switzerland. Und natürlich haben wir noch unseren Käse abgeholt.

GEMÜTLICHER GURTEN

Gut ausgeruht starten wir am nächsten Tag mit der Tram in Richtung Wabern. Wir sind gerüstet für ein gemütliches Picknick auf dem Gurten (858 m), dem Berner Hausberg. Dieser ist mit der Gurtenbahn ganz leicht zu erreichen oder natürlich im Zuge einer kleinen Wanderung.

Oben erwartet uns der Park im Grünen mit Sommerrodelbahn, Kleineisenbahn, Wasserspielplatz, Riesen-Kugelbahn, Klettergarten und Spielplatz. Besonders lässig sind die vielen Grillplätze, bei denen trockenes, gehacktes Holz zum Grillen kostenlos vorhanden ist. Christina und Niklas schnitzten sich gleich einen Holzstock, an dem sie sich Würstchen und Brot grillten.

LERNEN & ENTDECKEN IM BERNISCHEN HISTORISCHEN MUSEUM

Unser letzter Urlaubstag steht an und wir genießen die Zeit noch im Bernischen Historischen Museum, das sich in seinen zehn Dauerausstellungen und spannenden Wechselausstellungen Themen aus Geschichte, Archäologie und Ethnographie widmet.

Die bekannte Albert Einstein Ausstellung besuchten wir als erstes. Dann entschied sich Niklas für die Ausstellung „Mythos Samurai“. Die Kinder erhielten ein Spiel, welches das Zeitalter der Samurai erklärte. Und zum Abschluss besuchten wir noch die Ausstellung über Indianer und Steinzeit, Kelten und Römer. Dann war es für uns an der Zeit, uns auf den Heimweg zu machen.

RESÜMEE

Wenn man uns jetzt fragen würde, was uns besonders gut gefallen hat, dann wäre unsere Antwort: „Alles“. Bern ist eine sehr saubere, kinderfreundliche Stadt mit sehr vielen Grünflächen und toll angelegten Parks. In diesem Sinne: „Uf Wiederluege!“ – wie man auf Berndeutsch sagt.

www.bern.com/familienfruehling 

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