AustriaCamp Mondsee Campingurlaub mit Henriette Hosengrün

Unsere Testfamilie mit Valentina (11 Jahre) und Maxi (10 Jahre) machte sich mit ihrem Mercedes Campingbus „Marco Polo“ auf ins AustriaCamp Mondsee. Bettzeug, Vorzelt, Küchensachen, Schwimmtiere, Spielsachen und Bekleidung – alles passte in den geräumigen Bus und der Abfahrt stand nichts mehr im Weg.

Nach nur einer Stunde Fahrtzeit erreichten wir den idyllischen Campingplatz AustriaCamp am Mondsee. Nach der Zuweisung auf unseren Standplatz ging es ans Aufbauen des Vorzeltes und an das Herrichten des gemütlichen Innenraumes unseres Busses, der nun vier Tage unser Zuhause sein sollte. Das Mietauto erwies sich als überraschend komfortabel und kompakt. Unser mobiles „Hotel“ hatte einfach alles drinnen, was man braucht: Kühlschrank, Küche, Abwasch und erstaunlich viel Stauraum.

Zu viert lässt es sich auch bei Schlechtwetter ohne Lagerkoller drinnen gut aushalten. Das Vorzelt erweitert noch den Lebensraum und bietet Schutz vor Hitze. Das Rückbauen geht schnell: Dach zu, Sitze aufgestellt und ab geht’s zu jedem Ausflug. Wichtig auch, dass es mit diesem Bus kaum Parkplatzprobleme gibt und dieser auch in (fast) jede Tiefgarage passt.

Aber zurück zu unserem ersten Tag am grün schimmernden Mondsee. Unsere Kinder konnten es kaum erwarten, bis der Platz eingerichtet und endlich alle Luftmatratzen und Schwimmtiere aufgeblasen waren. Das herrlich erfrischende Wasser des Mondsees lockte uns alle in die Fluten. Unser Badeplatz (der Campingplatz hat einen direkten Zugang zum See) ist ideal für Kinder. Das Seeufer ist sehr seicht und lädt zum gefahrlosen Plantschen ein.

Nach einem ausgiebigen Bad hatten wir großen Hunger, den wir dann auch gleich im Campingrestaurant stillen konnten. Das Essenangebot war sehr umfangreich und von guter Qualität. Für unsere Kids gab es noch ein Eis zum Abschluss. Zurück beim Campingbus, war alles „ruckzuck!“ zum Schlafen hergerichtet. Nach einer kurzen Programmbesprechung für den nächsten Tag schliefen wir alle sehr schnell ein.

Nach einer sehr erholsamen Nacht genossen wir unser Frühstück mit frischem Gebäck bei herrlichem Sonnenschein. Zur großen Freude von Valentina watschelte die Campingplatzente herbei, um sich bei allen Campern ihr Frühstück abzuholen. Unsere Kinder gaben ihr den Namen Henriette Hosengrün. Nach einem kurzen Bad im Mondsee ging es auf Erkundungstour um den Mondsee.

Wir besichtigten die wunderschöne Kirche im Ort Mondsee und haben herrlich frischen Steckerlfisch gegessen. Das Strandbad von Mondsee mit Sprungturm, Rutschen und Wasserspielplatz begeisterte unsere Kinder sehr, vorerst stand aber wieder baden im See am Programm. Am nächsten Tag waren Museumsbesuche angesagt. Das Salzkammergut Lokalbahnmuseum ist ein kleines, aber sehr feines Museum und soll an die ehemalige Schmalspurbahn, die bis 1957 Salzburg mit Bad Ischl verband, erinnern. Es war besonders für Max sehr spannend, auf alte Loks zu klettern und alte Waggons zu erkunden, zumal einst sein Großvater mit dieser immer zur Schule gefahren war.

Anschließend verbrachten wir viel Zeit im Heimat- und Pfahlbautenmuseum. Auf über 400 m² Ausstellungsfläche wird die Geschichte der Pfahlbaukultur des Mondseelandes interaktiv gezeigt. Es gab eine extra Kinderrätselrallye, die unsere Kids begeistert mitmachten. Nun lockte wieder das kühle Nass des Sees und wir verbrachten viele Stunden beim Schwimmen und Sonnenbaden in Anwesenheit von Henriette Hosengrün auf unserem gemütlichen Campingplatz.

Auch den nächsten Tag haben wir noch bei herrlichem Wetter hauptsächlich am See verbracht, gut im Restaurant gegessen und einfach die Seele baumeln lassen. Am Abend begann es zu regnen und wir saßen gemütlich und gut geschützt im Auto und spielten Brettspiele.

Am Abreisetag war Gewitter angesagt, das Gott sei Dank auf sich warten ließ. So plantschten unsere Kinder noch bis zur letzten Minute unserer Abfahrt im See. Der Abschied von Henriette Hosengrün, die unsere Kinder immer auch zum Schwimmen begleitet hatte, fiel besonders schwer.

Ein Wiedersehen im heurigen Sommer ist allerdings gewiss. Der Campingplatz besticht durch seine Überschaubarkeit und die wunderbare Lage direkt am See. Es herrscht keine Hektik, sondern entspannte Urlaubsstimmung, die durch die Ursprünglichkeit des Platzes bedingt ist. Für alle Naturliebhaber mit Kindern der ideale Platz am Mondsee.

DAS URTEIL UNSERER JUNIORTESTER

Valentina (11)
Das flache Ufer war perfekt zum Baden und Spielen. Besonders gut fand ich die blaue schwimmende Insel im tiefen Bereich, weil man da reinspringen konnte. Außerdem konnte ich meinen Airspot (aufblasbare Turnmatte) auch im Wasser sehr gut nutzen. Die Museen sind absolut spannend gestaltet und auch für mein Alter mehr als erträglich. Mein Highlight war die am Campingplatz herumstreunende Ente, der wir den Namen Henriette Hosengrün gegeben haben.

Maxi (10)
Das war der coolste Campingurlaub, den wir je gemacht haben!! Der See war das Beste, das Essen gut und Ausflüge waren auch sehr cool!!

AustriaCamp Mondsee
Achort 60
5310 St. Lorenz

Salzkammergut Lokalbahnmuseum
Seebadstraße 2
5310 Mondsee

Heimat- und Pfahlbautenmuseum
Marschall-Wrede-Platz 1
5310 Mondsee
Infos zu allen Mondsee-Museen:
www.museum-mondsee.at

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