Ab in den Europapark

Familien Steinbauer aus Niederösterreich macht sich auf den Weg nach Rust in den Europapark und erzählt von Ihrer Reise

Nach einer 4 stündigen Autofahrt, erreichten wir mittags unseren Zwischenstopp in München. Wir hatten uns schon im Vorfeld entschieden eine Nacht in München zu verweilen, da es vom Waldviertel schon ein schönes Stück zu fahren ist, bis man den Europapark erreicht. Das BMW Museum und die BMW Welt wollten sich die Jungs immer schon einmal ansehen, also buchten wir eine geführte Tour in der BMW Welt.

Im BMW Museum gab es von Motorrädern bis zum Zukunftsauto von BMW alles zu bestaunen. Für Kinder gibt es einige Stationen wo sie beschäftigt werden, Autos bauen, Baumwolltaschen verzieren und vieles mehr.

Bei der BMW Kompakt Tour erfährt man vieles über die Produktion bis hin zur Auslieferung von BMW.

Nach dem informativen Nachmittag fuhren wir in das Star Inn Hotel München Schwabing. In einem komfortablen Familienzimmer, bestehend aus zwei getrennten Räumen, waren wir untergebracht. Einziges Manko, in dem Raum wo die Betten stehen gibt es kein Fenster und da war es ziemlich warm und stickig. Nach einer regnerischen Nacht und ausgiebigen Frühstücksbuffet am Morgen, ging es von München weiter Richtung Rust in den Europapark. Nach einer langen Anfahrt, es gab leider sehr viele Baustellen und Staus auf den deutschen Autobahnen, kamen wir endlich in unserem "portugiesischen Kloster" Hotel Santa Isabel an.

Klösterliche Ruhe.....so erlebt man den Eintritt durch die Klosterpforten des 4- Sterne Superior Erlebnishotels " Santa Isabel".

An der Rezeption empfing uns ein junger Mann in Mönchsgewand und gab uns den Schlüssel zu unserer klimatisierten " Klosterzelle".

Nachdem wir unsere Koffer im Zimmer 5107 abstellten, ging es gleich im separaten Eingang, der nur für Hotelgäste ist, in den Europapark.

Wir waren total überwältigt von den vielen verschiedenen Themenbereichen die landestypisch gestaltet sind. Für den Anfang machten wir mit der African Queen eine Bootsfahrt, das war den Jungs aber zu langweilig, sie wollten wildere Attraktionen sehen.

Also ging es weiter ins Königreich der Minimoys und nach einer Wartezeit von 35 min. flogen wir mit Arthur mitten durch das Königreich.

In Griechenland starteten wir in einem alten Tempel die wilde Achterbahnfahrt durch Poseidons Unterwasserwelt, dann ging es hoch in die Luft und mitten rein in die stürmische See. Da blieb keiner trocken.

In Frankreich wartete schon die nächste Attraktion, der Silver Star.

Mein Mann und unser Großer wagten diesen unglaublichen Ritt mit dieser Hochschaubahn. 130 km/h schnell und ein Sturzflug aus 73 Meter Höhe und 4G Beschleunigung lässt den Puls rasch in die Höhe fahren.

Oliver sagte nach der Fahrt: "Einfach nur geil !" Nach vielen weiteren Attraktionen kehrten wir abends in unser Hotel zurück um uns im beheizten Pool abzukühlen. Am späten Abend vielen wir müde ins Bett.

Am nächsten Morgen stärkten wir uns bei dem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen lässt.

Von süß bis herzhaft, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Um 8.30 Uhr stehen im Sommer für Gäste der Europapark Hotels bereits einige Attraktionen vor offizieller Parköffnung um 9.00 Uhr zur Verfügung. Dies nutzten wir natürlich um mit dem Wodan Timburcoaster der ersten Holzachterbahn im Park, der im Themenbereich Island steht, zu fahren. Die Besonderheit besteht darin, dass sich die Bahn mit dem Blue Fire Megacoaster und der Atlantica Supersplash kreuzt.

Mit einer Geschwindigkeit von über 100 km/h bretterten wir den Wodan hinunter.

Da meine Männer Adrenalin Junkies sind, mussten wir natürlich alle anderen Achterbahnen, darunter den Euro- Mir, der mit drehbaren Gondeln bestückt ist und man zeitweise rückwärts hinunter rast, testen. Julian und mein Mann Thomas konnten auch vom Blue Fire Megacoaster, der ersten Hochgeschwindigkeitsachterbahn im Park, der die beiden von 0 auf 100 km/h in 2,5 sek. katapultierte, nicht die Finger lassen. Trotz höchsten Looping Europas und 360 Grad Schraube fuhren die beiden gleich ein zweites mal.

Ich wollte dann einmal etwas entspannen und da gibt es viele Möglichkeiten im Park. Egal ob in Portugal bei der High Diving Show mit Strandbar oder in Frankreich die Wasserfontänen- Show " Fraternité", wo man einfach mal die Füße in das kühle Wasser halten kann...es gibt immer irgendwo etwas zu entdecken. Auch das Europapark Maskottchen Ed Euromaus trifft man im Park, ein Highlight für ganz kleine Kinder, aber auch für die Großen.

Verhungern muss man auch nicht, es gibt wirklich viele leckere Köstlichkeiten in den verschiedenen Ländern.

Mein persönlicher Favorit war Voletarium, Europas größtes Flying Theater.

Zuerst setzt man sich auf einen Kinosessel, dann schwebt der Sessel- in einer 16 Meter hohen Kuppel- und der Film beginnt. Während man im Kinosessel über Alpenwiesen, durch Wolken und Städte fliegt, spürt man echten Wind und Regen im Gesicht und kann sogar Blumen riechen. Das war wirklich grenzgenial. Es gäbe noch so viel mehr zu erzählen, aber am besten man besucht den Europapark selber und übernachtet in einem der 6 Hotels die zu dem Park gehören.

Unser Fazit.......wirklich sehenswert und empfehlenswert.

www.europapark.de

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