Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder – darauf sollte man achten

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Die Sonne strahlt am Himmel, der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite. Es ist Urlaubs- und Ferienzeit.

Viele Familien genießen die Auszeit vom hektischen Alltag. Am Strand des Urlaubsortes freuen sie sich über die wärmenden Sonnenstrahlen. Die Kinder toben im Sand und es gibt weit und breit keine Wolken am Himmel zu sehen. Am Abend die Überraschung: Ein Kleinkind hat sich einen Sonnenbrand zugezogen und klagt über Schmerzen. Schnell wird vergessen, dass Kinderhaut besonders anspruchsvoll ist und spezielle Sonnenpflege benötigt. Warum ist Sonnenschutz für Babys und Kinder unerlässlich? Und worauf sollte man bei der Auswahl von Sonnencreme achten? Dieser Artikel gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Thema.


Sonnenschutz – darum ist er so wichtig für Babys und Kleinkinder
Bestimmt hat sich jeder schon einmal einen Sonnenbrand zugezogen und kann sich gut an dieses schmerzhafte Ereignis erinnern. Dabei fällt fast immer auf, dass viele Sonnenschäden im Kindesalter entstanden sind. Kein Wunder, denn Kinder lieben es, Zeit im Freien zu verbringen. Sie sind daher öfter der schädlichen UV-Strahlung ausgesetzt. Im Urlaub kann die UV-Strahlung je nach Land noch intensiver ausfallen. Hinzu kommt, dass Wasser und Sand die UV-Strahlung zusätzlich noch erhöhen. Kinder sind sich dieser Gefahr selbstverständlich nicht bewusst.


Experten haben herausgefunden, dass Sonnenschäden, die ihren Ursprung im Kindesalter haben, besonders gefährlich sind. Die Haut altert schneller, der Schaden ist verheerender. Das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken ist besonders hoch. Deshalb ist es wichtig, dass gerade Babys und Kleinkinder stets vor UV-Strahlung geschützt werden.


Warum Baby- und Kinderhaut empfindlicher ist
Die Haut von Babys und Kindern ist anders als die Erwachsenenhaut. Das erkennt man bereits optisch. Sie fühlt sich zudem zarter und weicher an. Das hat einen bestimmten Grund. Die Haut ist in jungen Jahren noch sehr dünn. Der Eigenschutz vor Sonneneinstrahlung bildet sich erst nach und nach ab dem zweiten Lebensjahr. Verständlich, dass der Körper während dieser Zeit Sonnenschäden nicht ausreichend bekämpfen kann.


Im ersten Lebensjahr sollte sich das Kind möglichst nur im Schatten aufhalten. Auch sollte auf Sonnencremes verzichtet werden. Die Inhaltsstoffe der Cremes können die Haut der Säuglinge reizen. Weiterhin sollten Kleinkinder bis zum Vorschulalter vor praller Sonne geschützt werden. Ab dem zweiten Lebensjahr kann Sonnenschutzmittel verwendet werden. Im Handel gibt es entsprechende Sonnencremes, die speziell für Kinderhaut entwickelt wurden. Es sollten ausschließlich Produkte mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor ausgewählt werden. Außerdem sollte die Sonnencreme richtig aufgetragen werden und wasserfest sein.


Die richtige Sonnencreme für Kleinkinder
Da die Haut von Kleinkindern besonders anspruchsvoll ist, sollte man sich etwas genauer mit den Inhaltsstoffen und den UV-Filtern der einzelnen Sonnencremes befassen. Chemische UV-Filter sollten im Kindesalter möglichst vermieden werden. Sie absorbieren die UV-Strahlen und wandeln sie in Wärme um. Bei diesem Prozess zerfallen sie auf der Haut und können so Unverträglichkeiten auslösen. Außerdem wird vermutet, dass einige chemische UV-Filter eine hormonelle Wirkung aufweisen.


Dagegen eignen sich mineralische Filter für Kleinkinder besonders gut. Sie bilden einen weißlichen Film auf der Haut, der die UV-Strahlen reflektiert. Die schädliche Strahlung wird also komplett geblockt. Sonnenpflege für Kleinkinder sollte frei von Parabenen, Mikroplastik und Duftstoffen sein. In den letzten Jahren wurde vermehrt auf dem Gebiet der Naturkosmetik geforscht und mittlerweile sind entsprechende Sonnenschutzmittel für Kinder im Handel erhältlich. Einige dieser Produkte erhielten Bestnoten bei verschiedenen Produkttests.


Zusätzlicher Schutz für Babys und Kleinkinder
Neben Sonnencremes sollte auch auf die richtige Kleidung von Babys und Kleinkindern geachtet werden. Gerade der Kopf- und Nackenbereich gilt als sehr empfindlich. Ein Hut oder eine Kappe spenden etwas Schatten und schützen das Gesicht vor schädlicher Strahlung. Die übrige Kleidung sollte nahezu den gesamten Körper bedecken, jedoch nicht zu eng anliegen. Nicht jedes Kleidungsstück schützt vor schädlicher Strahlung. Geeignete Shirts und Hosen sollten besonders fest gewebt sein und dunkle Farben aufweisen. Mittlerweile ist spezielle UV-Schutz-Kleidung erhältlich, die einen maximalen Schutz vor Sonneneinstrahlung bieten kann. Eine Sonnenbrille für Kinder sollte ebenfalls eine Überlegung wert sein.


Der richtige Sonnenschutz ist also besonders wichtig für die empfindliche Kinderhaut. Spezielle Sonnencremes für Kleinkinder sollten mit angemessener Kleidung kombiniert werden. So steht dem Spaß in der Sonne nichts entgegen. 

in freundlicher Zusammenarbeit mit Douglas

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