Schule zu Hause – so klappt es!

Kinder

Die Schulen bleiben noch mindestens bis nach Ostern gesperrt, das heißt die Schüler müssen ihre Schul- und Hausaufgaben zu Hause erledigen. Eine Herausforderung für Eltern und Kinder.

Für fast alle Kinder ist es eine ungewohnte Situation. Der Schulalltag fällt weg, aber Ferien sind das auch nicht. Lehrer schicken Aufgaben per E-Mail, unterrichten via Skype und Hausübungen gibt es sowieso. Wie klappt das Lernen zu Hause am besten? Das österreichische Nachhilfeinstitut Lernquadrat hat sich dazu Gedanken gemacht und gibt folgende Tipps:

1. Lernplan

Ganz wichtig ist es, am besten am Sonntag, einen Stundenplan für die ganze Woche zu machen. Es sollte für die Kinder klar ersichtlich sein, wann Lernzeit und wann Freizeit ist – wie in der Schule eben. Bei der Einteilung der Lernzeiten und der Anzahl der Einheiten sollte man das Alter der Kinder beachten. Fördern aber nicht überfordern lautet die Devise.

2. Arbeitsplatz

Auf einem gut sortierten und ruhigen Arbeitsplatz lernt es sich besser, als auf einem schnell aufgeschlagenen „Lern-Lager“ am Küchentisch. Notwendiges wie Hefte, Schulbücher, Stifte, Lineal, Zirkel, ein Glas Wasser usw. sollten in greifbarer Nähe sein. Ablenkung hingegen, wie Spielsachen und Smartphone, haben am Lerntisch nichts verloren.

3. Start in den Tag

Auch wenn man nicht in die Schule und in die Arbeit muss, ist ein geregelter Start in den Tag wichtig, denn wer zum Beispiel den ganzen Tag im Pyjama herumläuft, kommt nie so richtig auf Touren. Also: Raus aus dem Pyjama, frühstücken und dann gestärkt in die Lernzeit starten.

4. Pause

Wie in der Schule sollte es auch zuhause während der Lernzeiten Pausen geben. Kurz frische Luft tanken, lüften, trinken, bewegen oder kurz spielen gibt neue Kraft für die nächsten Aufgaben. Handy und Fernseher sollten auch während der Pause aus bleiben.

5. Abwechslung

Ein allgemeiner Lerntipp gilt auch jetzt: Abwechslung bei den Fächern und beim Lernstoff. Zuerst Englisch, dann Spanisch – das sorgt meist für Verwirrung und bringt im Endeffekt nicht viel. Die Lerninhalte sollten bunt gemischt werden.

6. Lerngruppe

Lerngruppe alleine? Nicht so ganz. Die Kinder sollen sich nicht mit Freunden und Schulkollegen treffen. Die Lösung sind Online-Gruppen, die zum Lernen und zum Austauschen der Schulinhalte dienen. Zusammen macht es gleich viel mehr Spaß!

7. Lernen neu interpretiert

Zuhause sind natürlich auch die Eltern gefragt, das Lernen schmackhaft zu machen und die Kinder während der Isolation gedanklich zu fordern. Hier ein paar Ideen: Fremdsprachige Filme ansehen, englische Lieder hören und die Texte übersetzen, Online-Zeitungen auf Englisch lesen, gemeinsam Quizzen uvm.

8. Freizeit genießen

Das ist immer schon wichtig: Die freie Zeit in vollen Zügen genießen und Kräfte für den nächsten Schul- oder Lerntag sammeln!

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