Museum

Freizeit & Kultur

Sonderausstellung von 12. März 2017 bis 12. Februar 2018

Museum Gewaltig Ausstellung
(C) Lackinger

In Kooperation mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) beleuchtet die neue Sonderausstellung im Haus der Natur im Museum Niederösterreich ein höchst aktuelles Thema am Schnittpunkt zwischen Naturkunde und Geschichte. Kuratorin Christa Hammerl sowie Peter Melichar und Erich Steiner bieten dabei einen historischen Blick auf Naturkatastrophen aller Art. Und sie zeigen, warum wir angesichts von Klimawandel und Erderwärmung der Meinung sind, immer mehr von Naturgewalten heimgesucht werden, die auch immer größere Schäden anrichten.

Gewaltige Begegnungen

Die Hochwasserereignisse an der Donau in den letzten 15 Jahren, die Schäden durch den Hurrikan Katrina in den USA 2005, der Orkan Kyrill in Europa im Jahr 2007, die Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean 2004 oder die Erdbeben 2016 in Mittelitalien: Die Ausstellung bietet eine beeindruckende Begegnung mit diesen historischen Naturereignissen und erklärt auch deren Ursachen. Warum fallen Meteoriten vom Himmel? Was ist der Unterschied zwischen der Magnitude und der Intensitätsskala bei einem Erdbeben? Wann wird ein Hochwasser zur Katastrophe? Wie hängen Naturkatastrophen mit sozialen Problemen zusammen? Kurioses Wissen wie Spuren von Tsunamis in Stetten bei Korneuburg, der Turm der acht Winde von Aristoteles oder italienische Hagelraketen dürfen in der Schau natürlich auch nicht fehlen.

 

Forschung mit Zukunft

Meteoriten, Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Stürme, Gewitter, Hagel, Hochwasser, Lawinen, Bergstürze, Muren, Eisstöße, Eisregen oder tierische Plagen sind in der Ausstellung ebenso Thema wie jene Organisationen von der Feuerwehr über das Bundesheer bis zum Roten Kreuz, die in der Not helfen. Die Geschichte der Naturkatastrophen ist gleichzeitig die Geschichte genialer Wissenschaftler oder waghalsiger Expeditionen. Ohne den deutschen Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker Carl Friedrich Gauß würde es heute die Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht geben. Der österreichische Astronom, Meteorologe und Magnetiker Karl Kreil gründete die „k.k. Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus“. Der Meteorologe und Geophysiker und Victor Conrad legte mit seiner Forschung, aber auch mit seinem Vermögen den Grundstein für aktuelle Spitzenforschung im CONRAD Observatorium am Trafelberg in Niederösterreich.

 

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