Gruselige Urlaubstipps

Reisen & Verkehr

Halloween rückt näher und damit die Nacht voller "Nervenkitzel und Spannung". Bei unseren Urlaubstipps kommen alle, die das Gruseln lieben, voll auf ihre Kosten.

Salzburg, Österreich: Ritter-Feeling

Hier steht sie, die größte vollständig erhaltene Burganlage Mittelauropas. Auf der Festung Hohensalzburg erwartet kleine Entdecker nicht nur ein grandioser Blick über die Altstadt, sondern auch ein "magisches Theater" und jede Menge Kanonen. Außerdem können Familien den Spuren zum Grab des Ritters in der Peterskirche folgen.

Berlin, Deutschland: Horror-Nacht im Dungeon

Eine exklusive Nacht des Grauens können Gäste am 31. Oktober im Berliner Dungeon erleben. Bei einer Übernachtung in Folterkammer oder Pestraum wird zunächst ein gespenstisches Abendessen aufgetischt. Anschließend warten während einer Entdeckungstour durch die Berliner Vergangenheit düstere Gestalten auf ihre Begegnung mit den Gästen. Dann folgt der unheimlichste Teil der Nacht: das Schlafengehen. In den dunklen Ecken der Schlafkammern verstecken sich Geister und Schattengestalten. Nur im schwachen Kerzenschein lässt es sich nach Monstern hinter Vorhängen und unter dem Bett Ausschau halten.

Florenz, Italien: Mysteriöse Geschichte

Für Historienfans ist ein Besuch in Florenz ein absolutes Muss. Außerdem kann man sich hier in eine der berühmtesten Gruselgeschichten hinein versetzen. Das Liebespaar Bianca Capello und Francesco I de Medici starb 1587 unter mysteriösen Umständen in einem Palazzo. Hier befindet sich heute das Hotel Paris und es heißt, dass der Geist von Bianca Capello noch immer durch die Säle des Gebäudes schwebt und nach ihrem Francesco sucht.

Dublin, Irland: Gruseln für Groß und Klein

Ein Städtetrip in die irische Hauptstadt vereint Kultur, Natur und Abenteuer. In den Vororten lassen sich Robben beobachten und unweit von Dublin, im Malahide Castle, werden Schlossbesichtigungen inklusive Geistergeschichten geboten.

Dingwall, Vereinigtes Königreich: Geistertouren in den schottischen Highlands

Tulloch Castle stammt aus dem 12. Jahrhundert und dient heute als Hotel - zwischenzeitlich auch als provisorisches Krankenhaus. Bei den Geistertouren durch das Gebäude sollte man sich nicht verirren, denn dann kann es passieren, von der berüchtigten Green Lady von Tulloch heimgesucht zu werden.

York, Vereinigtes Königreich: Offizielle Spukstadt

Offiziell als die Stadt in Europa bekannt, in der es am meisten spukt, wimmelt es in York förmlich von Gespenstern. Hier werden Gassen, Kirchen, Hotels und Kneipen von unheimlichen Gästen heimgesucht. Alles, was für einen schrulligen Aufenthalt notwendig ist, findet man in den Trembling Madness Apartments: ein Ouijabrett zur Kontaktaufnahme mit Geistern, ein EMF-Messgerät und eine umfangreiche Sammlung aus Tierpräparaten.

Ottawa, Kanada: Eine Nacht im Gefängnis

Das ehemalige Gefängnis Nicholas Street Gaol ist heute ein Hostel. Obwohl einige der Zimmer nach modernem Standard renoviert wurden, findet man im Hostel immer noch die originalen Holztüren der Zellen und die Fenster sind mit den alten Gittern verriegelt. Es wird gemunkelt, dass in der Einrichtung noch einige ihrer einstigen Insassen hausen: gespenstische Schreie und mysteriöse Geräusche sind ständige Vorkommnisse.

Eureka Springs, Arkansas, USA: Verfluchtes Hotel

Ursprünglich als Luxusresort Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet, geriet das Crescent Hotel in Verfall, bevor es zu einem College und Konservatorium für junge Frauen wurde. Anschließend betrieb Norman Baker es als Krankenhaus und Kurklinik, bevor er sich als Betrüger ohne medizinische Ausbildung entpuppte. Wer kann, sollte die Chance nutzen, die Bewohner während einer Geistertour zu treffen, zu der auch ein Besuch in der kühlen Leichenhalle des Hotels gehört.

Sydney, Australien: Schaurige Vergangenheit der Quarantänestation

Bis zur Schließung im Jahr 1972 wurden Neuankömmlinge, die unter dem Verdacht standen, ansteckende Krankheiten nach Australien zu bringen, 40 Tage lang in der North Head Quarantine Station isoliert. Infektionskrankheiten wie Pocken, Cholera und die Beulenpest machten das Quarantänezentrum zur letzten Ruhestätte von mehr als 500 Zwangsbewohnern. Heute ist es in ein Besucherzentrum und eine Heritage-Unterkunft umgewandelt worden, zählt aber immer noch als Australiens heimgesuchtester Ort und diente schon als Schauplatz von Horrorfilmen. Neben Geistertouren durch die schaurige Vergangenheit bietet das Q Station ebenso informative Geschichtstouren.

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