Der "Nestbau" beginnt

Wohnen & Leben

Wenn ein Baby unterwegs ist, beginnen die Eltern meist, ein "Nest" zu bauen. Das heißt das erste Kinderzimmer wird eingerichtet.

Ein Baby braucht im Grunde nicht viel, das heißt beim Möbelkauf für das Kinderzimmer reicht meist eine Basis-Ausstattung, bestehend aus Bettchen oder Wiege, Stubenwagen und Wickelmöglichkeit.

Immer in der Nähe

Vor allem nachts macht es Sinn, das Kind in einem Bettchen oder einem Stubenwagen neben dem Bett der Eltern zu platzieren. Das ist beim häufigen Stillen in der Nacht einfach die praktischste Lösung. Ein Stubenwagen macht sich natürlich auch untertags bezahlt, da es auch hier angenehm ist, das Baby immer in Sicht- und Hörweite zu haben.

Abzuraten ist von Babywippen, diese sind ungesund für den Rücken und den Kopf. Da liegen die Kleinen lieber auf einer weichen und warmen Unterlage (z.B. einer dicken Krabbeldecke oder einem Schaffell).

Gut gebettet

Ganz egal ob sich die Eltern für Stubenwagen, Wiege oder Bett entscheiden - an erster Stelle stehen die gesundheitlichen Eigenschaften. Bei der Matratze sollte keinesfalls gespart werden - gerade bei Babys ist der Körper noch so empfindlich und braucht den nötigen Halt. Außerdem sollten schädliche Ausdünstungen von Lacken vermieden werden. Bunte Bettchen sehen zwar hübsch aus, aber z.B. naturbelassenes Holz ist wesentlich gesünder. Ein Tipp sind Zirben-Gitterbettchen. Der Duft der Zirbe wirkt beruhigend und fördert den Schlaf.

Elektrosmog sollte größtenteils vermieden werden, also z.B. Radiowecker oder Heizmatten sollten nicht in unmittelbarer Nähe des Schlafplatzes sein.

Wickelplatz schaffen

Die meisten Eltern wickeln ihre Babys im Badezimmer, da es hier oftmals am wärmsten ist. Es gibt Wickelaufsätze für die Waschmaschine oder Bade-Wickel-Kombinationen, die man auf der Badewanne aufsetzt. Eine fixe Wickelkommode hat den Vorteil, dass man im Kasten darunter Kleidung und Windeln unterbringen kann. Es gibt bereits Modelle, bei denen man die Auflage abnehmen kann - so kann die Kommode auch nach der Wickelzeit genützt werden.

Wichtig ist, dass die Seitenränder des Wickelplatzes hoch genug sind, damit das Baby nicht hinunterfallen kann. Ein Heizstrahler schadet zudem auch nicht, denn die meisten Kinder weinen beim Wickeln, weil es ihnen zu kalt ist.

Das eigene Reich

Im Krabbelalter wird das Kinderzimmer eigentlich zum ersten Mal interessant. Spätestens jetzt muss ein richtiges Bett besorgt werden - praktisch sind flexible Gitterbetten, die sich an die Entwicklung des Kindes anpassen.

Der Boden spielt in einem Kinderzimmer ebenfalls eine entscheidende Rolle, da sich die Kinder anfangs nur krabbelnd fortbewegen und später beim Spielen auch meist auf dem Boden sitzen. Warm und weich zugleich wären Teppichböden. Wem die Reinigungsmöglichkeit zu unhygienisch ist, greift zu Holz-, Parkett- oder Laminatböden - man könnte ja zusätzlich einen großen Spielteppich auflegen.

Hell und freundlich

Die Farben im Zimmer der Kleinen sollten hell und freundlich sein. Kräftige Töne und Mustermixe gilt es zu vermeiden. Für ein Baby reicht eine schlichte Gestaltung, da die Kids, wenn sie heranwachsen, meist ihre eigenen Ideen oder Vorstellungen verwirklichen möchten.

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