Bald ist Nikolausabend da!

Kinder

„Von drauß' vom Walde komm ich her und ich muss euch sagen es weihnachtet sehr“

Am 6. November feiern wir Nikolaustag und wie die Tradition so will, stellen Kinder ihre auf Hochglanz polierten Stiefel am Abend davor vor die Tür und erhoffen sich kleine Geschenke. Doch woher kommt dieser Brauchtum und wer war der Hl. Nikolaus, der an diesem Tag geehrt wird?

Einer der wohl bekanntesten Heiligen der lateinischen Kirche lebte im 3./4. Jahrhundert in der kleinasiatischen Region Lykien, der heutigen Türkei. Über sein Leben existieren nur wenig belegte Tatsachen, jedoch ist bekannt, dass er – vermögend wie er war – vielen Menschen in Not geholfen hat, bevor er Bischof von Myra wurde. Im Mittelpunkt stehen die Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft.

Die Tradition des 'Stiefel vor die Tür stellen' rührt von einer Sage her, die erzählt, dass Nikolaus drei Schwestern vor der Sklaverei rettete, indem er ihnen in der Nacht heimlich Gold durch's Fenster geworfen hat.  Die Kinder heute bekommen zwar kein Gold, aber Nüsse, Früchte, Süßigkeiten und kleine Geschenke in ihre Schuhe gesteckt. Früher war es Brauch kleine Aufmerksamkeiten in Papierschiffchen zu erhalten, weil der Hl. Nikolaus auch Schutzpatron der SeefahrerInnen ist.

'Seid ihr auch alle brav gewesen?!' - gerne werden auch verkleidete Nikoläuse zu privaten Feiern oder ähnlichem eingeladen, und kommt mit seinem goldenen Buch, das im sagt, ob ein Kind brav oder schlimm gewesen ist.  Oft mit seinem Begleiter, Knecht Ruprecht, ein dunkler Geselle mit Rute, der nicht ganz so braven Kindern Angst machen soll.

Doch keine Angst – nach versprechen in Zukunft artig zu sein bekommt meist jede/r sein kleines Sackerl mit Leckereien. 

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